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Advanced Variant Configuration: Produktvielfalt intelligent abbilden

Advanced Variant Configuration generiert schnell und ressourcenschonend eine hohe Produktvielfalt - das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.

SAP hat mit Einführung von S/4HANA auch eine komplett neue Variantenkonfigurations-Plattform (VC) geschaffen. Oberflächlich unterscheidet sich diese, speziell im GUI, kaum von der „klassischen Variantenkonfiguration“. Im Hintergrund läuft nun aber eine komplett neue, für HANA optimierte Engine, die zum einen die Modellierung effizienter macht, gleichzeitig aber auch die Performance verbessert, bspw. bei der Simulation großer Modelle mit vielen Merkmalen und tiefen Stücklistenstrukturen.

Die Gründe für den Einsatz von VC haben sich nicht verändert. Sie werden nur mit zunehmender Globalisierung und Kundenorientierung immer stärker und somit auch die Nachfrage nach schlanken, effizienten Lösungen, Produktvielfalt intelligent in Stammdaten und Geschäftsprozessen abzubilden. Endkunden stellen immer größere Anforderungen an die Flexibilität und Individualität der Produkte. Dadurch entsteht, um weiterhin am Markt bestehen zu können, fast schon zwangsweise die Notwendigkeit, schneller auf die Wünsche des Kunden eingehen zu können. Dies geht mit einer Steigerung der Produktvarianz einher.

Advanced Variant Configuration im Überblick
Die neue Variantenkonfiguration ist nicht nur schneller, besser und effizienter, sondern auch einfacher. (Bild: CONSILIO GmbH)

Das sind die Vorteile von AVC

Die Individualisierung von Produkten bis hin zu kleinsten Losgrößen erfordert ein effizientes Management der Varianz über den gesamten Produktlebenszyklus. Folgende Highlights bietet die SAP-Lösung:

  • Neue analytische Auswertemöglichkeiten auf Echtzeit-Daten
  • Beschleunigung der bestehenden Funktionalität
  • Neue UI Experience
  • Einfachere Beziehungen
  • Mehrwertige Beziehungen
  • State-of-the art Modellierungsumgebung

Mittels S/4HANA embedded Analytics lassen sich Merkmals-Wert-Kombinationen effizient auswerten. Betriebswirtschaftliche Objekte (z.B. Kundenaufträge, Kennzahlen) werden als CDS Query Views (virtuelle Datenmodelle) bereitgestellt.

Die neue Variantenkonfiguration ist aber nicht nur schneller, besser und effizienter, sondern auch einfacher. Eine generelle Simplifizierung ist mit Einführung der neuen Lösung einhergegangen. Prozesse werden durch das Deaktivieren veralteter und redundanter Funktionen vereinfacht. Die Modellierung wird einfacher, die Fehlerquote wird verringert und zugleich die Konsistenz der Modelle erhöht.

Die verbesserte UX (User Experience) sieht man unter anderem bei der neuen FIORI-App „Simulate Variant Configuration“. Ein Rollenbasiertes Advanced Variant Configuration Simulation Environment ist in Planung. Die SAP entwickelt das Tool immer weiter, so dass ein Blick auf die Roadmap vielversprechendes in Aussicht stellt. Die neuen State-of-the-Art-Algorithmen wurden zudem in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut entwickelt.

Advanced Variant Configuration
Die verbesserte UX (User Experience) sieht man unter anderem bei der neuen FIORI-App „Simulate Variant Configuration“. (Bild: CONSILIO GmbH)

Mit der Advanced Variant Configuration Engine (AVC) bietet die SAP eine modernisierte Variantenkonfiguration, mit der sich die Individualisierung von Produkten bis hin zu kleinsten Losgrößen realisieren lässt und ein effizientes Management der Varianz über den gesamten Produktlebenszyklus sicher stellt.

Dominik Karosser, PartnerCONSILIO GmbH

Weiterführende Infos:

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Mit Hilfe der Variantenkonfiguration schnell und ressourcenschonend eine hohe Produktvielfalt generieren.