Alberdingk Boley | Systemsicherheit durch SAP-Cloud-Architektur
Die Alberdingk Boley GmbH ist ein unabhängiges, global agierendes Mittelstandsunternehmen mit mehr als 250 Jahren Tradition. Das Kerngeschäft umfasst die Herstellung und Vermarktung von wasserbasierten Polyurethan-, Kunststoff- und Klebstoffdispersionen sowie natürlichen Ölen aus nachwachsenden Rohstoffen. Europaweit ist Alberdingk Boley der größte Produzent von Rizinusöl, Lackleinöl und deren Derivaten, die unter anderem in der Druckfarben-, Kosmetik- und Pharmaindustrie eingesetzt werden. Alberdingk Boley steht für höchste Produkt- und Servicequalität, technologische Innovationskraft, ein breites Technologiespektrum sowie nachhaltiges Denken und Handeln.
Zur Schaffung einer Grundlage für zukünftige Innovationsthemen, entschied sich Alberdingk Boley bei der Transformation seines SAP ECC-Systems zu S/4HANA mittels Brownfield-Ansatzes gleichzeitig in einem Schritt von on-premise in die private Cloud zu wechseln.
Ziel des Projekts war die Umstellung der bestehenden ECC-Systemlandschaft auf SAP S/4HANA unter Anwendung eines Brownfield-Ansatzes. Dabei erfolgten die Systemkonvertierung sowie der Wechsel von einer SAP-On-Premise-Lösung in die SAP Private Cloud in einem gemeinsamen Transformationsschritt. Gleichzeitig wurde eine zukunftsfähige technologische Grundlage geschaffen, um weitere Innovationsthemen und Systemintegrationen effizient umzusetzen.
Eine zentrale Herausforderung des Projekts bestand darin, die produktiven SAP-Standard- sowie kundenspezifischen Prozesse während der Transformation stabil und ohne Beeinträchtigung des laufenden Geschäftsbetriebs aufrechtzuerhalten. Dafür mussten bestehende Eigenentwicklungen, Schnittstellen und individuelle Prozessanpassungen hinsichtlich ihrer Kompatibilität mit SAP S/4HANA analysiert und bewertet werden.
Gleichzeitig war die Identifizierung von Prozessen mit Optimierungspotenzial beziehungsweise einer möglichen Rückführung in den SAP-Standard anspruchsvoll, da technische Abhängigkeiten und fachliche Anforderungen gleichermaßen berücksichtigt werden mussten. Zudem galt es zu entscheiden, welche Optimierungen bereits im Projekt und welche erst in einer nachgelagerten Phase umgesetzt werden sollten.