Mit der Einführung von SAP EWM schafft Daiichi Sankyo Europe die Basis für Unternehmenswachstum.
Daiichi Sankyo ist ein global agierendes Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Tokio, Japan. Seit über 100 Jahren steht das Unternehmen für wissenschaftliche Exzellenz und Pioniergeist – und hat mit wegweisenden Arzneimitteln maßgeblich dazu beigetragen, das Leben von Millionen Menschen weltweit zu verbessern. Daiichi Sankyo ist in Europa in 14 Ländern vertreten und beschäftigt rund 2.500 Mitarbeitende. Der Hauptsitz von Daiichi Sankyo Europe (DSE) befindet sich in München. Nur wenige Kilometer entfernt, in Pfaffenhofen, liegt eine der weltweit innovativsten Produktionsstätten.
Daiichi Sanyko hat sich nach der Abkündigung von WM für die Implementierung des Nachfolgeprodukts SAP EWM entschieden. Mit diesem innovativen und flexiblen Lagerverwaltungssystem legt DSE den Grundstein für weiteres Wachstum und schafft durch hohe Bestandstransparenz, integrierte End-to-End-Logistikprozesse und optimierte Abläufe die Grundlage für eine zukunftsfähige sowie skalierbare Logistik.
Das Projekt hatte zum Ziel, am Standort Pfaffenhofen ein dezentrales SAP EWM einzuführen und nahtlos mit dem bestehenden
automatischem Hochregallager und Pick-by-Light-Anlage zu integrieren. Darüber hinaus wurde SAP EWM zur Sicherstellung durchgängiger End-to-End-Prozesse eng in die bestehende Systemlandschaft eingebunden, insbesondere in die neuen Systeme SAP S/4HANA ERP und SAP DM (Digital Manufacturing).
Mit der Einführung von SAP EWM wurde die Produktionslogistik ebenfalls in das neue System überführt. Zur Anbindung eines Kurierdienstleisters wurde eine neue KEP-Lösung an SAP EWM angebunden.
Abgerundet wurde die Implementierung mit einer mobilen Lösung für logistische Prozesse, die die Effizienz, Transparenz und Prozesssicherheit im operativen Betrieb nachhaltig erhöht.



Das Projekt basierte auf der SAP Activate Methodik tailored by CONSILIO und zeichnete sich durch ein klar strukturiertes Vorgehen aus. Zur Qualitätssicherung und als Go-Live-Vorbereitung wurden drei Test-Conversions (Sandbox, Entwicklung, Qualitätssicherung) in unterschiedlichen Systemen durchgeführt.
Folgende Faktoren stellten im Projekt hohe Anforderungen an das Projektteam, Prozesse, Technologie und Organisation:
Regulatorische und fachliche Komplexität
Systemische Herausforderungen
Prozess- und Change-Herausforderungen
Projektorganisation und Zeitmanagement