Mit der konsequenten Ausrichtung am SAP-Standard ebnen sich die VOLLMER WERKE den Weg für künftige Optimierungs- und Digitalisierungsprojekte.
Maximale Schärfe für Werkzeuge in Produktion und Service: Dafür steht der Name VOLLMER. Seit der Gründung 1909 hat sich das Unternehmen zum Technologieführer für modernste Schleif-, Erodier- und Bearbeitungsmaschinen für Rotationswerkzeuge und Kreissägen in der Holz und Metall verarbeitenden Industrie sowie für die metallschneidende Bandsäge entwickelt. Das umfangreiche Maschinenprogramm wird durch maßgeschneiderte Dienstleistungs- und Serviceangebote ergänzt. VOLLMER versteht sich als Lösungsanbieter für seine weltweiten Kunden – darunter Schärfdienste, Sägewerke, Werkzeughersteller und Fertigungsunternehmen.
VOLLMER entschied sich für eine Transformation seines SAP ECC-Systems in die RISE-Umgebung mittels Brownfield-Ansatzes. Maßgeblich war dabei die Notwendigkeit, bestehende Add-ons weiterzuführen und gleichzeitig von Innovationen und erweiterten Funktionalitäten zu profitieren und so seine unternehmerische Weiterentwicklung zu stärken.
Ziel des Projekts war eine schlanke und kontrollierte Migration des bestehenden SAP ECC-Systems in die SAP S/4HANA RISE Private-Cloud-Umgebung. Im Fokus stand dabei eine technische Systemkonvertierung mit vollständiger Datenübernahme bei gleichzeitiger Beibehaltung der bestehenden Geschäftsprozesse; Anpassungen erfolgten ausschließlich dort, wo sie durch S/4HANA zwingend erforderlich waren.
Darüber hinaus wurde eine konsequente Orientierung am SAP-Standard verfolgt, um die Systemkomplexität nachhaltig zu reduzieren. Flankierend dazu erfolgte ein gezielter Rückbau fachlich und technisch entbehrlicher Eigenentwicklungen sowie eine strukturierte Analyse und Bearbeitung aller relevanten Simplification Items zur Sicherstellung der S/4HANA-Kompatibilität.



Im Rahmen des Projekts sah sich der Kunde mit einer Reihe komplexer Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählten insbesondere die Analyse und Bereinigung historisch gewachsener Custom Codes sowie der Umgang mit wegfallenden Funktionen und der daraus resultierenden Einführung neuer Prozesse, wie etwa der Kreditlimitprüfung.
Zusätzlich erforderte die Einführung des Business Partners sowie die tiefgreifenden Veränderungen im Finanzbereich einen erheblichen Anpassungs- und Testaufwand. Parallel dazu musste der uneingeschränkte Produktivbetrieb ohne nennenswerte Einschränkungen nach dem Go-Live sichergestellt werden.
CONSILIO übernahm im Projekt eine zentrale Rolle im Rahmen des Brownfield-Ansatzes und agierte dabei insbesondere als Coach, der VOLLMER gezielt durch die komplexe Systemtrans-formation navigierte. Durch die strukturierte Begleitung der Custom Code Conversion stellte CONSILIO sicher, dass bestehende Eigenentwicklungen effizient analysiert, angepasst und in die S/4HANA-Zielarchitektur überführt wurden, wodurch die technische Zukunftsfähigkeit der Lösung gewährleistet werden konnte. Durch diesen integrativen Ansatz wurde nicht nur die technische Umsetzung abgesichert, sondern zugleich das interne Know-how des Kunden gestärkt und eine nachhaltige Befähigung für den weiteren Betrieb der S/4HANA-Landschaft geschaffen.