Datenmigration in einem 3-Schritt-Verfahren

Ausgangssituation

Im Zuge eines globalen SAP-ERP-Rollout-Programms bei der Knorr-Bremse sollte eine weitere Gesellschaft in die SAP-basierte Prozess- und Systemlandschaft des Unternehmens integriert werden.

Die Datenmigration erfolgte in drei Schritten:

  1. Rohdatenübernahme
  2. Mapping der Daten
  3. Anlage SAP-Objekte

Vorgehen

Die Rohdatenübernahme erfolgte in eine Z1-Tabelle im Ziel-SAP-System mittels eines entwickelten Tools zur automatisierten Befüllung der Tabellenfelder aus der Datei des Altsystems. Im nächsten Schritt wurden die gemappten Daten in die Tabelle Z2 übertragen. Während der Übertragung wurden die Daten auf Richtigkeit geprüft. Die in der Z2-Tabelle abgelegten Daten wurden mit einem Kennzeichen versehen, ob das Mapping und die Datenprüfung erfolgreich waren, was ein gezieltes Fehlerhandling erlaubte. Im dritten Schritt erfolgte die Anlage der SAP-Objekte: der Stammdaten wie Debitoren, Warenempfänger etc. und der Bewegungsdaten wie Kundenaufträge, Kontrakte etc. Die Ergebnisse der Anlage wurden in die Tabelle Z2 zurückgeschrieben und mit einem Verarbeitungskennzeichen versehen. Die Anlage der SAP-Objekte wurde mittels Standard-BAPIs oder, wenn keine passenden vom Standard SAP vorhanden, mittels Batch Input durchgeführt.

Highlight der Lösung

Die Datenmigration erfolgte in drei Schritten. Die Datenaufbereitung wurde auf zwei Tabellen aufgeteilt. Dies führte zu einem höheren Automatisierungsgrad der Datenanalyse und -verarbeitung und verringerte die Fehleranfälligkeit der Daten. Ein manuelles Eingreifen wurde somit reduziert und entlastete das Migrationsteam erheblich.