Beyond Brownfield

Es muss nicht immer Greenfield sein!

Die passende Prozess- und Systemoptimierung nach der Brownfield Conversion sichert nicht nur frühere Investitionen, sondern schafft auch echten Mehrwert im Unternehmen.

Sind Unternehmen grundsätzlich mit Ihrem System und den Prozessen zufrieden, empfiehlt sich ein Brownfield-Ansatz. In der Praxis zeigte sich, dass das bei rund 90 Prozent aller Unternehmen der Fall ist. Durch eine Konvertierung des Altsystems profitieren

Anwender auf den ersten Blick zweifach: Bestehende Prozesse, Daten und individuelle Entwicklungen werden in SAP S/4HANA übertragen und aktuelle Geschäftsprozesse werden nicht beeinträchtig.

Doch die technische Konvertierung auf den zweiten Blick ist nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Denn durch das Upgrade werden die bestehenden Prozesse und individuellen Entwicklungen ohne Wenn und Aber in das neue System übertragen. Folge: Die Komplexität des vorhandenen, oft heterogen gewachsenen Systems

bleibt erhalten und das volle Potenzial von S/4HANA bleibt aufgrund der teils nicht beachteten Standards verwehrt. Dies führt in der Realität dazu, dass der Wartungsvertrag, mit dem man auch die funktionale Weiterentwicklung von HANA bezahlt, nur zum Erhalt der Bug-Fixes genutzt wird.

Ein Brownfield-Ansatz bedeutet nicht, ein Altsystem lediglich upzugraden, sondern eine Zukunftsstrategie zur Digitalisierung zu entwickeln. Mit dem CONSILIO Beyond-Brownfield-Ansatz sind wir in der Lage, ein Convertiertes System funktional mit einem Greenfield-Ansatz gleich zu setzten.

Yannik Jodehl, Managing Consultant Enterprise ArchitectureCONSILIO GmbH

Erfolgreich durch Optimierung

Um an Funktionserweiterungen und neuen Entwicklungen zu partizipieren, sollten Anwender beim Wechsel eine Neubewertung von Anpassungen sowie der bestehenden Prozessabläufe durchführen. Dadurch identifizieren sie vorhandenen Ballast – wie obsolet gewordene Entwicklungen oder alten Code – der sich über Jahre oder Jahrzehnte angesammelt hat. Die Erfahrung aus unterschiedlichen Implementierungsprojekten zeigt, dass Unternehmen 60 bis 70 Prozent der individuellen Kundenerweiterungen nicht mehr aktiv nutzen. Diese Altlasten zementieren nicht nur die Heterogenität und Komplexität des Systems, sondern widersprechen auch dem Gedanken des Digital Core.
Bereits vor und während des Umstiegs ist es daher essenziell, alle Add-ons, Modifikationen oder Erweiterungen zu prüfen und wenn nötig zu entfernen. Wer diesen Schritt nicht konsequent verfolgt,

zahlt langfristig das Doppelte bis Dreifache dessen, was es gekostet hätte, wenn er die Aufgabe bereits bei der Custom Code Conversion im Rahmen des Wechsels erledigt hätte.
Die Prüfung schafft nebenbei eine Transparenz, die auch die Schattenseiten des eigenen Systems offenbart. Sie ermöglicht es dem Anwender detailliert zu erkennen, was getan werden muss, um Problemfelder effizient zu bearbeiten. Außerdem gibt sie Hinweise darauf, welche Bereiche des Systems nach einer Conversion weiter bereinigt werden können – etwa wenn es darum geht, Custom Code zu identifizieren, der über Side-by-Side-Ansätze entfernt werden sollte, um eine Migration in die SAP Public Cloud zu realisieren. Das Vorgehen lässt sich soweit intensivieren, bis man beim idealen Clean-Core angekommen ist, der jeden Release-Wechsel zum Kinderspiel macht.

Fit für die Zukunft

Die vorkonfigurierten Apps auf Basis von FIORI erlauben einen unmittelbaren, transparenten Zugriff auf Informationen in Form von KPI-Cockpits und sind flexibel, modifizier- und erweiterbar.

Zur Steuerung der neuen Lösungen und Anwendungen hat SAP das User-Interface FIORI integriert. Es ist der Schlüssel zu neuen SAP Funktionalitäten wie:

Ihre Vorteile durch Beyond Brownfield

Mit dem Brownfield-Ansatz in Kombination mit dem Beyond-Gedanken von CONSILIO sichern Unternehmen nicht nur die getätigten Investitionen, sondern investieren

ihr Budget ergebnisorientiert für die Bereinigung des Systems und die tatsächlichen Innovationen von S/4HANA.

Nur eine eingehende System-Analyse mit Tools wie den CONSILIO Assessment Paketen kann letztlich klären, ob ein Brown- oder Greenfield-Ansatz die optimale Lösung für Ihr Unternehmen darstellt. Dabei sollte aber stets in Betracht gezogen werden, dass das Reengineering von Prozessen sehr kosten- und zeitintensiv ist. Es drängt sich daher die Frage auf, ob eine Investition in neue Prozesse wirklich Sinn ergibt, denn funktionierende Prozesse aus dem alten System mit kleinen Änderungen und wenig Aufwand in 

S/4HANA zu überführen ist günstiger, als sie neu zu modellieren. Außerdem sehen die neuen Prozesse den alten oft zum Verwechseln ähnlich und unterscheiden sich nur geringfügig im Customizing. Solche Investitionen wären in den meisten Fällen besser an Stellen aufgehoben, die dem Unternehmen einen Mehrwert in neuen Bereichen bescheren und so einen Zugang zu neuen Wettbewerbsvorteilen sichern – denn Innovationen stellen sich häufig erst nach der Transformation ein.

Am Ende profitieren alle Geschäftsbereiche des Unternehmens von den State-of-the-Art-Anwendungen in S/4HANA, mit denen Sie

Ihren ROI nachhaltig steigern und den TCO erheblich senken können. Ein paar Beispiele verdeutlichen das Potenzial.

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